Die Klimakrise ist nicht weg. Sie ist nur leiser geworden – in Talkshows, Schlagzeilen, Alltagsgesprächen. Währenddessen verändert sie Leben in Echtzeit. Die Vereinten Nationen stellen fest: 2024 verließen rund 45,8 Millionen Menschen ihre Heimat aufgrund von Katastrophen und klimabedingten Ereignissen wie Dauerregen, langanhaltenden Dürren, Hitzewellen und Stürmen – fast doppelt so viele wie der Jahresdurchschnitt der letzten zehn Jahre.
Das Projekt ClimateNarratives – Geschichten von Klimaflucht und Klimaengagement sammelt Erzählungen von Menschen, deren Biografien durch Klimafolgen erschüttert wurden – konkret, persönlich, hörbar. Auch Macher kommen zu Wort: Menschen, die sich in sehr unterschiedlichen Bereichen für Nachhaltigkeit engagieren, um die Folgen der Klimakrise abzumildern. An diesem Abend sprechen wir darüber, warum Geschichten-Erzählen politisch ist: ein Werkzeug: gegen Abwehr, gegen Zynismus und für einen respektvollen Austausch.
Auf dem Podium treffen sich Perspektiven aus Oral-History Erzählungen auf Flüchtlingsarbeit und Klimapsychologie. Es geht um Handlungsfähigkeit und um die Frage, wie ein öffentlicher Diskurs aussehen kann, der nicht nur über „Zahlen und Ziele“ spricht, sondern über Menschen, Erfahrungen und Konsequenzen.
Auf dem Podium:
Sefa Inci Suvak und Justus Herrmann | migration-audio-archiv; climatenarratives
Sophie Blankenburg und Moritz Becker | ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen
Delaram Habibi-Kohlen | Dipl.Psychologin, niedergelassene Psychoanalytikerin
Moderation:
Dodo Schulz, EXILE e.V.
Der Eintritt ist frei!
Um Anmeldung wird gebeten unter: politischer-salon-essen(at)exile-ev.de
Eine Zählkarte erhalten Sie beim Einlass am Tag der Veranstaltung.
Im Rahmen des Projektes climatenarratives.org wird der Abend für einen Podcast aufgezeichnet.



