Vor 35 Jahren gründete sich ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen und setzt sich bis heute wie viele andere zivilgesellschaftliche Initiativen für die Rechte Geflüchteter ein. Doch der Erhalt dieser Arbeit wird immer mehr zum Überlebenskampf, weil eine auskömmliche Förderung fehlt. Jahrelang qualifiziertes Personal lässt sich angesichts prekärer Beschäftigungsverhältnisse nicht halten. Gerade in Zeiten der Entrechtung von Geflüchteten werden etablierte Strukturen menschenrechtsbasierter Sozialarbeit dem Bankrott überlassen. Es fehlt überall in NRW an kostenloser professioneller Rechtsberatung für Geflüchtete.
Gemeinsam mit Stimmen aus der Beratungspraxis, Verwaltung und Politik wollen wir über die Geschichte und die Zukunft der unabhängigen Initiativen sprechen. Wie garantieren Land und Kommunen effektive Rechtssicherheit für Geflüchtete, wenn zunehmend Beratungsangebote wegfallen? Welche Macht haben zivilgesellschaftliche Organisationen im politischen Diskurs?
Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.
Referent*innen:
- Rita Schillings
(Sprecherin der Kooperationspartner der Flüchtlingsberatung in NRW) - Galina Borchers
(Leitung des Kommunalen Integrationszentrums Essen) - N.N. (Landespolitik)
- N.N. (Landespolitik)
Moderation:
Torben Gewehr (ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V.)
Der Eintritt ist frei!
Um Anmeldung wird gebeten unter: politischer-salon-essen(at)exile-ev.de
Eine Zählkarte erhalten Sie beim Einlass am Tag der Veranstaltung.
Eine Veranstaltung von:
ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V.
Exile e.V.


