Zum Inhalt springen

Was uns antreibt

Maqani-Foto.jpg

Die Arbeit im Asyl- und Aufenthaltsrecht kann sehr frustrierend sein. Willkürliche Behördenpraxis, kalkulierte Rechtsbrüche, institutioneller Rassismus, Gesetzesverschärfungen und Entrechtung sind leider eher der Regelfall als die Ausnahme. Wer sein politisches Handeln an der Utopie einer offenen, grenzenlosen Gesellschaft orientiert, sieht sich im Beratungsalltag schnell mit der nationstaatlichen Realität konfrontiert. 

Ohne kleinere und größere Erfolgsgeschichten könnten wir unsere tägliche Arbeit wohl irgendwann nicht mehr leisten. Wir veröffentlichen deshalb auf dieser Seite regelmäßig Einblicke in unsere Arbeit, die vor allem Betroffene ermutigen sollen, gemeinsam mit uns nach Lösungen zu suchen, weil es sich auch in aussichtslos erscheinenden Situationen zu kämpfen lohnt.

Frau L. kam 2018 hochschwanger zu uns in die Beratung. Als Illegalisierte konnte sie sich nicht gynäkologisch untersuchen lassen, geschweige denn in...

Weiterlesen

Endlich haben das monatelange Zittern und Bangen, die Verzweiflung und Angst ein Ende. Unter Tränen nimmt Herr K., Klient aus der regionalen Beratung...

Weiterlesen

Am Tag seiner Ankunft, direkt als Herr Mirza* aus dem Bus steigt, spreche ich ihn an, gebe ihm unseren Flyer und erkläre, was wir machen. Drei Tage...

Weiterlesen

„Ich kann immer noch nicht glauben, dass Mama und meine Geschwister bleiben dürfen.“ Denis, der älteste Sohn von Mirie Maqani, ist heilfroh, dass...

Weiterlesen

Wie leben junge Menschen in Duldung?